Mein Weg
Hallo ich bin Annett,
geboren im Jahr des Feuerpferdes – bei minus 25 °C. Schon früh zog es mich zu Extremen, heute werde ich sanfter.
Es gibt drei rote Linien, die sich durch mein Leben ziehen: Wald – Bewegung – Berührung.
Diese drei Kraftquellen sind meine Konzepte und tragenden Säulen. Zu ihnen bin ich seit meiner Kindheit immer wieder zurückgekehrt – in den Höhen und Niederungen des Lebens, in Zeiten von Krisen, Brüchen und Herausforderungen.
Yoga
Yoga faszinierte mich bereits als 6-jährige. Oft stand ich viertel-stundenlang im Lotus-Kopfstand – am Ostseestrand oder in der Blockstube meiner Großeltern. Yogis im Himalaya waren meine heimlichen Vorbilder. Wahrscheinlich hatte mir mein Vater von ihnen erzählt.
Später, in meiner Zeit als Orientierungsläuferin, übersetzte ich gemeinsam mit einem Freund Yogabücher. Wir praktizierten Asanas und Atemübungen. Yoga blieb für mich immer ein Zauber – und vielleicht auch eine Hoffnung.
Vor etwa 20 Jahren brachten mich Freund*innen erneut zum Yoga. Ich begann, täglich den Sonnengruß zu üben und zu meditieren. 2020 fand ich schließlich einen guten Lehrer in meiner Nähe und besuchte regelmäßig Kurse. Doch neben all der Arbeit fehlte oft die Zeit oder die Tiefe für eine wirklich intensive Praxis.
Erst ein Burnout veränderte alles. Ein ganzes Konstrukt aus Leistung, Gesundheit und Stärke brach zusammen. In dieser Zeit begegnete ich der Philosophie des Yoga neu – insbesondere dem Patañjali Yoga Sūtra:
„yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ“
Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Bewegungen im Geist.
Von da an machte ich mich erneut auf den Weg – zum Yoga und ins Jetzt.
Wald
Wald ist mein liebstes Zuhause, ich kenne die Wälder des Oberlausitzer Berglandes wie meine Westentasche. Als begeisterte, erfolgreiche Orientierungsläuferin lief ich durch tausende Wälder meiner Heimat & Europas. Es machte mich glücklich … und dennoch ich war weiter auf der Suche nach Sinn, Tiefe, vielleicht nach so was wie Erleuchtung. Ich beschäftigte mich mit Naturheilkunde und Kräutern und Bäumen, essbaren Wildkräutern. Immer wieder zog mich mein Leben zurück in den Hohwald, ins Haus meiner Großmutter im Oberlausitzer Bergland am Fuße des Valtenberges.
Shiatsu
Shiatsu faszinierte mich am meisten, nachdem ich Wellnessmassage im Sportteam praktizierte und Kinesiologie-Kurse belegte. Ich erlernte also Shiatsu in einer intensiven 3-jährigen Ausbildung an der Berliner Schule für Zen Shiatsu und schloss als Shiatsupraktikerin ab. Parallel dazu beschäftigte ich mich mit Zen-Meditation.
Wendepunkt
Das Leben ging seinen Weg und nach vielen Jahren als Schneller-Höher-Weiter-Typ und als Lehrerin landete ich schließlich in einem Burnout. Nix mehr mit Kopfstand und Sonnengruß und 40km- Wanderungen … aber die Philosophie des Yoga und der Wald waren meine Rettung und Halt.
Ankommen
Nach einer meiner laaaangsamsten Pilgerwanderungen im Sommer 2024 entschied ich mich für eine der längsten Yogaausbildungen an der Yogaschule Dresden. Ich stand vor dem Blauen Haus an der Elbe und las: „Abenteuer Stille“. Ich wollte und durfte trotz meiner damaligen körperlichen Schwäche an der Yogaausbidung teilnehmen … das war also nun mein Abenteuer: Stille. Nicht mehr schneller – höher – weiter. Und es war wie ein Zauber, ich konnte seit dieser Zeit auch wieder voll und ganz im Shiatsu aufgehen. Während der Behandlungen im Hier&Jetzt durfte ich einen unendlichen Frieden abtauchen. Raum und Zeit und Berührung teilen und schenken. Das machte mich so zufrieden. Das ist so wertvoll in einer Shiatsusitzung; Dasein, Achtsamkeit, Vertrauen, sich und den anderen Menschen annehmen und berühren, absichtslos. Es ist ein meditatives Zusammensein, ein Ankommen im Moment, nicht mehr getrennt, sondern verbunden. Wie beim Yoga, dessen Ursprung des Wortes im Sanskrit „yui“ liegt und „verbinden“ oder „Einheit“ bedeutet. Ich wandere entlang der Meridiane, mit Daumen, Handballen und Ellenbogen. Ich dehne, bewege, halte, bin da. Ich lasse mich von meinem Wissen und von meiner Intuition leiten, akzeptiere was ist.
Shiatsu bedeutet für mich:
• Dasein
• Achtsamkeit
• Vertrauen
• absichtslose Berührung
Einen solchen Raum mit einem Menschen zu teilen, ist ein großer Schatz. Ich habe ihn selbst in vielen Behandlungen erfahren dürfen.
So entstand der Entschluss, mich mit Shiatsu selbstständig zu machen – und daraus entwickelte sich mehr:
Wald & Vision
Ein ganzheitliches Konzept aus Shiatsu, Waldentspannung und Yoga für Stressreduktion, Prävention und Regeneration.
Wald & Vision
Shiatsu, Waldentspannung und Yoga als ganzheitliches Konzept für Stressreduktion, Prävention und Regeneration
Mein Weg in Jahren
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1985–1992
Nationalmannschaft im Orientierungslauf
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1989
Abschluss als Diplom-Chemikerin (TU Dresden)
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1989–2009
Tätigkeiten in der Biobranche, im fairen Handel, als Waldarbeiterin und Umweltpädagogin
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1990/91
Fortbildungen in kinesiologischen Methoden
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seit 1992
Shiatsu- und Zen-Meditationspraxis
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2001
Abschluss als Shiatsupraktikerin (Berlin)
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seit 2007
Vertiefung in Wildkräuter, Yoga und Baumkunde
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2009–2014
Selbstständigkeit („Tante Anna Laden“ Bio- und Naturprodukte + Shiatsu)
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2014–2015
Reiseleiterin im Riesengebirge
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seit 2014
Pilgerwege und lange Wanderungen
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2015–2025
Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache (Studium Uni Leipzig)
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1966 bis heute
immer wieder im Hohwald und auf dem Grenzpfad unterwegs
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01. April 2026
Gründung von „Wald & Vision“